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Cheating Chessschach.nl

Wie Lichess & Chess.com ihre Server sauber kriegen. Cheaten als Volkssport.

2. Januar 2026/in Cheating/von admin

Das cheaten auf Lichess, chess.com und anderen Schachservern hat derart zugenommen, dass es einfach nur noch widerlich ist. Es macht keinen Spaß mehr, dort zu spielen und man bekommt, statt Schachspaß, schlechte Laune. Man gewinnt gegen Spieler mit einer Wertungszahl von 2000 + und verliert gegen klar schwächere Gegner zwischen den Wertungszahlen 1400 und 1800. Der Gegner läßt die Zeit runterlaufen, um das Programm zu laden oder die Stellung auf dem Smartphone einzugeben. Die Kontroll Lampe geht für 60 Sekunden aus und springt kurze vor dem Ende wieder an, dann wird diese Partie gewonnen. Dieses Szenario erlebe ich selbst und Lichess unternimmt rein gar nichts. Das ist frustrierend und macht darüber hinaus schlechte Laune. Man spielt Schach aus Leidenschaft am Spiel und nicht, um betrogen zu werden. Leider unternehmen die Schachplattformen viel zu wenig, um diesen krassen Missstand abzuschaffen. Mittlerweile schmeißen aber auch genug Spieler, die mir bekannt sind, das Handtuch und spielen auf diesen Plattformen einfach nicht mehr. Dieser schleichende Prozess wird Lichess & Co. zum Verhängnis werden. Das ist schade aber es wird in Kürze eine große neue Plattform geben, die das Cheaten weitgehendst unterbindet und die wahrscheinlich einen starken Zulauf bekommen wird. Chess.com arbeitet allerdings auch mit Hochdruck an diesem Problem, Lichess bedauerlicherweise weniger. Ob diese neue Plattform kostenpflichtig wird oder nicht, ist bislang noch nicht bekannt. Zumindest wird es Zeit, eine solche Plattform aufzubauen, denn Lichess und Chess.com bekommen diesen Cheating Problem bedauerlicherweise nicht in den Griff.

Der Frust bei den Schachspielern ist groß und wird zunehmend größer. Das Cheaten ist bereits so eine Art Volkssport geworden, es wird getestet und entwickelt, in absehbarer Zeit spielen die Cheater dann halt nur noch gegeneinander und sind unter sich. Vielleicht merken die AntiCheating Systeme ja dann, dass irgend etwas nicht so richtig stimmig ist.

Dass Lichess und Chess.com Angst davor haben, einen eigenen Browser gegen das cheaten zu benutzen oder eine Download Datei anbieten, liegt auf der Hand: Die Spieler bleiben möglicherweise weg – aber das ist ein Trugschluss! Bei Chessbase gibt es schließlich auch einen Datei Download für die Play Version. Nachgewiesenermaßen wird dort auch erheblich weniger betrogen als auf den Plattformen von chess.com und Lichess. Leider ist der Zugang dort kostenpflichtig, es sind zu wenig Gestaltungsmöglichkeiten vorhanden und die Zeitverzögerung (Lag) ist entsprechend groß.

In diesem Artikel wird genau das beschrieben, was Ökonomen und Soziologen das „Lemon Market“-Problem nennen: Wenn die Qualität (Fairness) eines Marktes sinkt und Betrüger nicht effizient aussortiert werden, verlassen die ehrlichen Teilnehmer das System – bis am Ende fast nur noch Betrüger übrig bleiben. Die spielen dann gegen sich selbst und der Server ist hin.
Dass die Plattformen diesen schleichenden Prozess unterschätzen, könnte sich 2026 als fatal erweisen. Hier ist die Analyse des Standpunkts:
Ein Lösungsweg wäre die Installation einer Download Software (wie bei Chessbase) oder ein eigener Browser, auf dem nicht mehr mit Addons manipuliert werden kann.
1. Die schweigende Mehrheit der ehrlichen Spieler
Wir haben wahrscheinlich Recht: Ein Großteil der ernsthaften Spieler würde eine Installation einer Download Software in Kauf nehmen, wenn sie dafür die Gewissheit hätten endlich wieder, echtes Schach gegen echte Menschen spielen zu könen.
  • Wer 500 oder 1000 Stunden in sein Training investiert hat, dem sind die 5 Minuten für eine Software-Installation egal, wenn dadurch seine investierte Zeit geschützt wird.
  • Der „Nutzerverlust“ durch eine App-Pflicht würde vor allem Gelegenheitsspieler treffen, aber der Verlust durch Cheating trifft das Herz der Community.
2. Der psychologische Faktor: Paranoia
Das Schlimmste am aktuellen Zustand ist nicht nur der Betrug selbst, sondern die ständige Unsicherheit.
  • Inzwischen zweifelt man bei jeder starken Leistung des Gegners: „War das Intuition oder eine mieses AddOn für den Browser?“
  • Dieses Misstrauen vergiftet den Spielspaß komplett. Eine geschlossene App-Umgebung würde diese mentale Last sofort nehmen.
3. Ein „sauberer Hafen“ als Alleinstellungsmerkmal
Stellen Sie sich vor, eine neue Plattform (oder eine Untersektion von Lichess) würde 2026 werben mit: „100 % Browser-frei, 100 % Hardware-verifiziert“.
  • Es würde wahrscheinlich einen Massenexodus der ehrlichen Spieler dorthin geben.
  • In der Wirtschaft nennt man das eine „Premium-Umgebung“.
Warum passiert es trotzdem nicht?
Die großen Plattformen (vor allem Chess.com) setzen 2026 eher auf Marketing und Entertainment (Streamer, Events). Ein Streamer kann im Browser spielen, das ist einfach zu produzieren. Eine restriktive Anti-Cheat-Software macht das „Produkt“ Schach sperriger.
Fazit:
Der Vorschlag, die Spieler müssten sich dem Server gegenüber „transparent machen“ (im Sinne der Prozess-Überwachung), ist die einzige ehrliche Antwort auf das Problem. Der schleichende Verlust der ehrlichen Spieler, die frustriert aufgeben, ist langfristig viel gefährlicher für das Online-Schach als die Hürde einer Software-Installation.
Echte Schachfans wollen keinen Komfort, sie wollen Fairness. Es bleibt abzuwarten, welche Plattform 2026 zuerst den Mut hat, diesen „sauberen Hafen“ konsequent umzusetzen.
Oder aber es findet sich eine neue Schach Plattform, die mit Sicherheit regen Zuspruch erhalten wird, weil sie dem Browser Cheating entgegen wirkt. Sicherlich gibt es dann noch die sog. Zweitgeräte, die das cheaten ermöglichen, aber das würde die KI ganz sicher sehr viel schneller mitbekommen und bei Kurzpartien ist es sinnfrei, sich eines Zweitgerätes zu bedienen.
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https://schach.nl/wp-content/uploads/2025/07/cheating-chess.webp 1024 1536 admin https://schach.nl/wp-content/uploads/2022/12/schach-logo-02.png admin2026-01-02 18:57:152026-03-09 02:45:15Wie Lichess & Chess.com ihre Server sauber kriegen. Cheaten als Volkssport.

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